<p>Fruchtsaftschorle Die Tage werden wieder länger, die Sonne weckt unsere Lebensgeister und die Lust auf das Leben unter freiem Himmel steigt mit den zunehmend wärmeren Außentemperaturen. Jetzt wird der Grill startklar gemacht und die ersten Rauchzeichen steigen auf: Die Grillsaison ist eröffnet! Im Keller wird noch schnell nach den Sitzpolstern für die Fruchtsaft – natürlich gut versorgt Gartenstühle Ausschau gehalten und dann die Freunde zum spontanen Grillvergnügen eingeladen. Wenn der Grill auf Betriebstemperatur gebracht ist, wird aufgelegt, was das Herz begehrt: Fleisch, Fisch, Würstchen oder Gemüse. Die Auswahl scheint grenzenlos. Dazu dürfen natürlich Salat und Brot nicht fehlen. Für all jene, denen Ketchup, Majonäse und Senf als geschmackliche Würze auf Dauer zu langweilig wird, gibt es interessante Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit Chutneys, Gelees oder Cumberland-Sauce auf Fruchtsaftbasis, abgerundet mit einer interessanten Mischung aus frischen Zutaten und Gewürzen? Fruchtsäfte und Fruchtnektare sind bunt, lecker und abwechslungsreich. Sie schmecken nicht nur pur, in Cocktails, Bowlen oder als Granités, sie bringen mit ihren feinen Säuren und Aromen auch neuen Schwung in die Welt der Toppings: fruchtig, feurig, exotisch, süß oder scharf.</p><h2>Trendsetter im Saftregal - Fruchtsaftschorlen</h2><p>Sommerzeit ist Schorlezeit! Fruchtsaftschorlen werden hierzulande immer beliebter. Und das aus gutem Grund. Sie sind ideale Durstlöscher und das natürlich nicht nur im Sommer. Die isotonische Mischung aus Wasser und Fruchtsaft hilft auf geschmackvolle Weise, Wasser- und Mineralstoff-Depots wieder aufzufüllen. Egal, ob selbst gemischt oder fix und fertig abgefüllt, ein gut sortiertes Saftregal bietet Neues und Bekanntes. Für jeden Geschmack gibt es hier das richtige: süß, sauer, mild, herb, exotisch und immer fruchtig. Fruchtschorlen oder Fruchtsaftschorlen zählen zu den kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken und werden vom Gesetzgeber Fruchtsaft – natürlich gut versorgt über die „Leitsätze für Erfrischungsgetränke“ definiert. Sie enthalten Fruchtsaft, Kohlensäure und Wasser. Neben dem bekannten „Klassiker“ Apfelsaftschorle gibt es viele innovative Neuheiten in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen wie z. B. Rhabarber- oder Granatapfelschorle. Auch Mischungen wie Apfel-Traube-Himbeer-Schorle oder Apfel-Birne-Cassis-Schorle findet der Verbraucher im Handel. Diese Mischungen sind so individuell und vielfältig wie auch die Vorlieben der Verbraucher sind. Hier heißt es, probieren geht über studieren! Eines ist allen Fruchtsaftschorlen allerdings gemeinsam: Der Fruchtgehalt beträgt immer mindestens 50Prozent, häufig liegt er darüber. Das Etikett gibt hier die entsprechenden Informationen.</p><h2>Die bunte Welt von Fruchtsaft & Co.</h2><p>Die gesamte Palette von Fruchtsaft & Co. hat außer den Fruchtschorlen noch eine große Vielfalt zu bieten. Die Basis dazu bildet die Vielfalt der Obstarten, die sich weltweit zur Fruchtsaft- und Fruchtnektarherstellung anbieten. Der Verbraucher hat jetzt die freie Wahl. Damit diese nicht zur Qual wird, gibt es Entscheidungshilfen. Der Gesetzgeber regelt mit der „Fruchtsaftverordnung“ und den „Leitsätzen für Erfrischungsgetränke“, in welche Kategorie ein Produkt einzuordnen ist. Das Etikett informiert den Verbraucher jeweils über den Inhalt. Auf der Rückseite der Verpackung, in der Zutatenliste, stehen in absteigender Reihenfolge alle Zutaten. So kann der Verbraucher verlässlich das Produkt seiner Wahl finden.</p><h2>Immer hundertprozentig</h2><p>Fruchtsaft ist ein natürliches Produkt und besteht immer zu 100 Prozent aus „flüssigem Obst“ – selbst wenn die 100 Prozent nicht ausdrücklich auf dem Etikett vermerkt sind. Damit enthalten Orangen-, Apfel- oder Traubensaft ebenso wie Birnen-, Ananas-, Grapefruit oder Mehrfruchtsaft die hochwertigen Inhaltsstoffe der angegebenen Früchte in flüssiger Form. Die EU-Fruchtsaftrichtlinie erlaubt derzeit noch eine „Korrekturzuckerung“ von 15 Gramm Zucker pro Liter, wenn die Früchte – wetterbedingt – einen Mangel an eigenem Fruchtzucker haben. In aller Regel wird davon allerdings kein Gebraucht gemacht. Falls doch, muss auf diese Korrekturzuckerung in der Zutatenliste des Etiketts aufmerksam gemacht werden! Fruchtsäfte enthalten grundsätzlich keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Fazit: Wenn „Fruchtsaft“ auf dem Etikett steht, sind 100 Prozent Frucht und viele wertvolle Nährstoffe enthalten.</p><h2>Bunt und lecker: Fruchtnektare</h2><p>Wenn man Obst auspresst, entsteht immer ein Saft mit 100 Prozent Fruchtgehalt – nur manche sind viel zu sauer, zu herb oder sogar zu aromatisch bzw. zu dickflüssig für ein Getränk. Diese Fruchtsäfte werden durch die Zugabe von Wasser und ggf. Zucker zu Fruchtnektar verarbeitet. Beispiele für sehr säurereiche Sorten sind Sauerkirschen, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn oder Holunder. Säurearme, sehr aromatische Früchte bzw. Früchte mit viel Fruchtfleisch sind zum Beispiel Mangos, Bananen oder Granatäpfel. Fruchtnektare enthalten je nach Sorte mindestens 25 bis 50 Prozent Frucht. Die Mindestgehalte sind vom Gesetzgeber für jede Fruchtart in der „Fruchtsaftverordnung“ festgelegt. In der Praxis ist der Fruchtgehalt in vielen Fruchtnektaren höher. Das Etikett gibt in der Zutatenliste Aufschluss über alle Zutaten in absteigender Reihenfolge. Fruchtnektare enthalten weder Farbstoffe noch Konservierungsstoffe.Mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen bieten beispielsweise Johannisbeernektar, Sauerkirschnektar oder Mangonektar nicht nur Genusserlebnisse sondern auch einen Beitrag zur Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Andere Nektare bereichern die Cocktaillandschaft mit ihren Aromen, wie z. B. Rhabarbernektar oder Erdbeernektar.</p><h2>Erlaubt ist, was schmeckt: Fruchtsaftgetränke</h2><p>Bei Fruchtsaftgetränken sind die Früchte die Hauptgeschmacksträger. Ihr Fruchtgehalt liegt abhängig von der verwendeten Frucht mindestens zwischen 6 Prozent bei Zitrusfrüchten und 30 Prozent bei Kernobst und Trauben. Diese Mindestfruchtgehalte sind gesetzlich geregelt. Außer Fruchtsaft enthalten Fruchtsaftgetränke darüber hinaus Trinkwasser oder Mineralwasser, natürliche Fruchtaromen, evtl. Zucker und Genusssäuren, die Geschmack und Frische bringen. Das Etikett informiert auch hier detailliert über alle Zutaten.</p><h2>Sehr zum Wohle!</h2><p>In keinem anderen Land der Welt wird so viel Fruchtsaft getrunken wie in Deutschland. Ernährungsexperten begrüßen das, denn die Wissenschaft ist sich heute einig, dass Fruchtsäfte einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten können. So belegen wissenschaftliche Studien, dass Fruchtsäfte krankheitsvorbeugend wirken können. Es wurden beispielsweise Zusammenhänge zur Vorbeugung von Krebs sowie Herz- und Kreislauf-Erkrankungen entdeckt. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Fruchtsaft beruht dabei nicht auf isolierten Inhaltsstoffen, sondern auf dem natürlichen Zusammenspiel von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Und je reifer die Früchte sind, die zu Fruchtsaft verarbeitet werden, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten auch die Säfte.Aufgrund dieser wertvollen Inhaltsstoffe werden Fruchtsäfte von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in die Gruppe der pflanzlichen Lebensmittel und nicht in die Gruppe der Getränke eingeordnet. Die empfohlene Menge Fruchtsaft liegt bei 180 bis 200 ml – also bei einem Glas täglich. Damit kann man schon eine von 5 empfohlenen Portionen Obst und Gemüse täglich locker schaffen.</p><h2>Fruchtig, bunt und würzigsaftige Ideen für Chutney & Co.</h2><p>Auf das gewisse Etwas kommt es an. Kotelett, Schnitzel, Bratwurst oder Fisch, gebraten, gedünstet – diese klassischen Renner beim Grillen können durch pfiffige Toppings völlig neue Geschmackserlebnisse bringen. Auch Käse unterschiedlichster Sorten und Reifegrade kann auf diese Weise neu variiert werden! Und gerade zur Grillsaison ist es schnell und einfach Fisch oder Fleisch zu garen und mit Chutney, Gelee oder Sauce auf Fruchtsaftbasis mit neuem Pfiff zu servieren. Und das schöne daran: Diese Toppings lassen sich gut vorbereiten und sind dann im Kühlschrank bis zu 10 Tagen haltbar. Alle drei Ideen sind übrigens auch tolle Mitbringsel für die nächste Einladung zum Grillfest!</p>

"Natürlich mit Saft!" - das aktuelle Magazin für alle Fruchtsaft-Interessierten

Fruchtsaft ist viel mehr als ein Getränk – so die zentrale Botschaft des Magazins. Es enthält viele interessante Beiträge und Reportagen rund um das Thema Fruchtsaft. Von der Bedeutung der Streuobstwiese als europäisches Kulturgut über alte Obstsortenschätze bis hin zur Fruchtsaftherstellung gibt das Magazin einen Einblick in die interessante Welt des Fruchtsaftes. Abgerundet wird das Magazin durch warenkundliche Informationen zu Fruchtgehalten und Inhaltsstoffen sowie raffinierte Rezeptideen.

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum kostenlos Download bereit

 

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Magazin "Natürlich mit Saft"

Verbrauchermagazin Ausgabe 2016

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